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2010-12-21

Hilfe fur die Gefangenen

„Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr mitgefangen“ (Heb. 13.3)

Im Gefängnisseelsorge der Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche sind Priester, Seminaristen, Ordensleute und Laien beteiligt, insgesamt c. 200 Personen. Hauptrichtungen des Dienstes sind Predigt, Katechese, Sakramentenspendung, Forderung der Beziehungen mit der Familie.
Im Zuge der Arbeit werden verschiedene Veranstaltungen in den Strafvollzugsanstalten organisiert: Recollectios, Konzerte, Sportwettbewerbe u. a. Eine interessante Art von Tatigkeit ist die Aktivsetzung der schopferischen Kraft von Haftlingen, insbesondere die Organisierung einer Ausstellung der bildenden und der dekorativ-angewandten Kunste der Haftlinge, deren Sieger zu Teilnehmern internationaler Wettbewerbe werden.

Die Monche des Ordens des Heiligsten Erlosers (Redemptoristen) betreuen Haftlinge in sieben Strafvollzugsanstalten. Auch die thematische Zeitschrift „Gesetz und Barmherzigkeit“ wird von ihnen herausgegeben. Glaubige der UGKK verrichten ihren Dienst in den Frauengefangnissen von Chernihiv und Zbarazh. Pater Ihor Onyshkevych und Frau Marta Blihar aus Kiew helfen den inhaftierten Frauen und ihren Familien in Chernihiv, Odesa, Harkiv, Uman, Zbarazh und Melitopol durch Instandhaltung eines „Briefkorrespondenzdienstes“. Kaplane der UGKK verrichten ihren Dienst in den Jugendgefangnissen in Pryluky, Berezhany, Sambir und Dubno.

Weil sie den Bedarf an qualifizierter Kadervorbereitung verstehen, nehmen ab 2001 Seelsorger und Freiwillige an verschiedenen Bildungsseminaren und Konferenzen teil.

Der Ponitentiardienst der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche ist ein Teilnehmer der weltweiten Gemeinschaft des katholischen Gefangnisdienstes – der Internationalen katholischen Kommission fur Gefangnisseelsorge (ICCPPC).

Die UGKK realisiert ihre Betreuung auch durch den internationalen Wohltatigkeitsfonds „Caritas“ der Ukraine. Die Mitarbeiter der „Caritas“ stellen den Haftlingen spirituelle, psychologische und materielle Hilfe zur Verfugung, insbesondere den inhaftierten Frauen und ihren Kindern. In der Losung der Probleme von Haftlingen wenden sie ein komplexes Herangehen an und unterstutzen die Normalisierung ihres Lebens nach der Abbu?ung ihrer Strafzeit.

Aber es gibt noch eine ganze Menge zu tun. Es werden die ersten Schritte in der Resozialisierung ehemaliger Haftlinge getan. Rehabilitationszentren wurden betrachtlich die Ruckfallquote verringern, sie wurden eine reibungslose Eingliederung ins Socium sichern. Denn wenn endlich die Gefangnistur hinter dem Rucken der Gefangenen geschlossen wird, wird nicht immer die neue Tur geoffnet – die Tur zur Gesellschaft. „Dort werden wir von niemandem gebraucht“, - sagen viele von denen, welche freigekommen sind, und dabei denken sie nicht nur an die Familie und die Freunde, Kontakt zu denen sie in der Zeit ihrer Strafabbu?ung verloren haben.

Kontaktinformation:

01001 Kiew-1 а/с В-125
Tel./Fax: +38 044 279 19 20
Pf. Constantin Panteley

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